Berichte
17. Oktober 2026 — Degustationstag
Wild on Tour – vier Stationen durch Solothurn
Um 13 Uhr trafen wir uns am Bahnhof Solothurn – zehn Minuten zu Fuss, dann stand die erste Station: die Terrasse des Fleur de Soleure, leicht, weiblich, pflanzlich gedacht, mit den ersten Gläsern zum Einstimmen. Weiter ging es ans Wasser ins RiverYard, wo Wurst und Brot überm Feuer auf kraftvolle Rote trafen.
Im Atika wurde es elegant: eine feine Wildkreation, dazu leichtere Rotweine und die Zigarrenterrasse für die, die wollten. Den Abschluss machte das Kargo68 mit einem Wildbuffet und Käse vom Bucheggberg. Vier Häuser, ein Thema, ein Nachmittag zu Fuss – und das Wetter spielte keine Rolle, weil es von Anfang an keine spielen durfte.
8. Mai 2026 — Degustationsabend
Toskana – vier Weingüter im Glas
Vier Toskaner an einem Abend: Arillo in Terrabianca aus dem Chianti Classico, Agricole Selvi, Castello di Bolgheri von der Küste und Tenuta Pietranera. Degustiert wurde mit Degustationsblättern und Bestellformular – wer wollte, nahm seine Favoriten anschliessend mit nach Hause.
[Hier zwei, drei Sätze zum Menü und zu den Höhepunkten des Abends ergänzen.]
25. Oktober 2025 — Degustationsreise
Premiere: Ins Wallis und nach Gruyères
Am Mittag startete unser Weinclub zu seiner allerersten gemeinsamen Reise – ein Ereignis, auf das wir uns schon lange gefreut hatten. Mit dem Car machten wir uns auf den Weg ins Wallis. Der Himmel war grau, und strömender Regen begleitete uns von Anfang an – und sollte uns auch den ganzen Tag über nicht mehr verlassen. Doch unsere Vorfreude war ungetrübt.
Ankunft in Salgesch – Besuch bei Cave du Rhodan
Unser erstes Ziel war die renommierte Cave du Rhodan in Salgesch, wo wir herzlich von Corinne und Roger empfangen wurden. Zur Begrüssung gab es ein Glas Fendant, den typischen Walliser Weisswein – ein perfekter Auftakt. Trotz des Regens liessen wir es uns nicht nehmen, einen kurzen Spaziergang zu den Merlot-Reben direkt hinter dem Weingut zu unternehmen. Dort entdeckten wir eine kleine Herde Schafe, die friedlich zwischen den Rebzeilen grasten.
Ein Blick hinter die Kulissen
Zurück im Weingut erhielten wir eine spannende Kellerführung. Unter dem Gebäude verbirgt sich ein beeindruckendes Netzwerk aus Gärkellern, Barriquekellern und Lagerräumen. Roger erklärte uns mit viel Leidenschaft die einzelnen Produktionsschritte – von der Traube über die Gärung bis zur Abfüllung.
Degustation mit Charakter
Im Anschluss folgte das Herzstück unseres Besuchs: eine ausführliche Degustation der Weine aus dem Hause Rhodan. Wir probierten uns durch ein breites Spektrum – von frischen Weissweinen über elegante Rotweine bis hin zu charaktervollen Spezialitäten. Es wurde angeregt diskutiert, verglichen, gelobt – und viel gelacht. Einige von uns deckten sich mit ein paar edlen Tropfen für zu Hause ein.
Weiterfahrt nach Gruyères – Käse trifft Wein
Am Nachmittag führte uns die Reise weiter nach Gruyères, wo uns im Chalet de Gruyère bereits Lise erwartete. Ein langer, gedeckter Tisch stand bereit – mit Wein, Raclette, Fondue und Tischgrill in Hülle und Fülle. In gemütlicher Atmosphäre genossen wir die Köstlichkeiten der Region, und am Abend brachte uns Hans-Ueli, unser zuverlässiger Chauffeur, sicher zurück nach Kirchberg. Im Gepäck: köstlicher Wein, schöne Erinnerungen und die Vorfreude auf den nächsten Ausflug.
Cave du Rhodan – Mounir Weine wird in dritter Generation von der Familie Mounir geführt und ist für nachhaltige, biodynamische Landwirtschaft und charaktervolle Walliser Weine bekannt.
23. Mai 2025 — Degustationsabend
Mit dem Al Andalus durch Spanien
Jeder Wein ist eine einzigartige Mischung, wie sein visueller Ausdruck: Totenköpfe in all ihren Facetten von Farbe und Textur. Kraftvoll, magisch, strukturiert, geschmeidig, intensiv in der Frucht, mit geheimnisvollen Noten, die eine köstliche Komplexität offenbaren. Wir starteten mit einem kleinen Apéro im 1881-Waggon, fuhren mit dem Zug Al Andalus durch Spanien – und genossen anschliessend eine herrliche Paella und die verschiedenen Totenköpfe.
2. November 2024 — Degustationsabend
Südamerika: Mexiko und Argentinien
Der Abend stand im Zeichen Südamerikas. Wir starteten mit zwei Weissweinen aus Mexiko – einem Chenin Blanc und einem klassischen Chardonnay aus dem Guadalupe-Tal in Baja California – und blieben mit drei Rotweinen aus dem Hause Vinícola L.A. Cetto im Land, inspiriert von Piemont, Toskana und Bordeaux.
Danach wurde mit Holzkohle eingefeuert: Fleisch, Fisch und Beilagen vom Grill, dazu drei Rotweine aus Argentinien. Im Duell: zwei Malbecs, beide auf über 1000 Metern angebaut, und ein Blend.
25. Mai 2024 — Hauptversammlung & Degustation
Bündnerland, Südtirol, Carnuntum
Der Abend begann mit der Hauptversammlung und der statutarischen Agenda, im Fokus die Jahresrechnung 2023. Anschliessend war die Cave Amann SA zu Besuch – Generalimporteur mit 14 eigenen Weingütern in der Schweiz, Italien und Frankreich. Drei Weissweine und vier Rotweine aus drei Weingütern standen im Wettstreit: Komminoth Weine (Maienfeld, Graubünden), Kellerei Meran (Marling, Südtirol) und Weingut Böheim (Arbesthal, Carnuntum).
Kulinarisch liessen wir uns von Bündner Spezialitäten inspirieren; im Hauptgang gab es Südtiroler Schöpsernes, zum Dessert eine süsse Spezialität.
7. Oktober 2023 — Degustationsabend
In Gedanken nach Portugal
An unserem zweiten Degustationsabend reisten wir in Gedanken nach Portugal – begleitet von Remo Aragão von Casa Lusitania. Nach einem erfrischenden «Port Hibiscus Twist» folgten zwei Weissweine aus Vinho Verde und Alentejo und zwei Rotweine, dazu portugiesische Häppchen an der Weinbar, wo Remo Geschichten zu Regionen, Trauben und Weinen erzählte.
Später wechselten wir im terroir vom Bistro ins Stübli zu einem traditionellen Eintopf und den zwei letzten Rotweinen. Den süssen Abschluss machten Pastéis de Nata und ein gekühlter Portwein – und am Ende öffneten wir unsere Favoriten und liessen den Abend beim Fachsimpeln ausklingen.
6. Mai 2023 — Gründungsversammlung & Degustation
Bordeaux: Château Lestrille
Unsere erste Reise führte nach Bordeaux – zu Estelle Roumage, diplomierte Weinbauingenieurin und fünfte Generation auf Château Lestrille, das sie mit ihrem Mann Jean-Louis in Saint-Germain-du-Puch führt, 15 Kilometer von Saint-Émilion. 40 Hektar Reben, zwei Drittel davon Merlot, ein Drittel Weissweine – vor allem Sauvignon Blanc mit etwas Sémillon und Muscadelle.
Das Weingut sammelte in den letzten Jahren internationale Auszeichnungen: «World's Best Merlot» für den Le Secret de Lestrille 2010, «Coup de Cœur» im Guide Hachette für den Lestrille Capmartin Blanc 2013, «Best French Rosé» in New York für den Rosé 2015.